NNA vom 21. August 2006

Jetzt ist der Bunker dran
Tag der offenen Tür: Förderverein Dampfmaschinemuseum informierte über Pläne

Von Stefan Wewetzer

Frankenberg. Wie geht's weiter mit dem Dampfmaschinenmuseum im Unternehmenspark Nord bei Schreufa? Darüber informierte gestern der Vorstand des Fördervereins Dampfmaschinenmuseum am Tag der Offenen Tür

Zurzeit ist der Verein dabei, Geld zu sammeln, um eine eigene Dampfmaschine als Antreiber reparieren zu können, erläuterte Vorsitzender Klaus Hartmann. Damit sollen die Transportkosten für fremde Maschinen gespart werden, die zum Beispiel am Dampftag benötigt werden. Um dieses Geld anzusparen, musste der Dampftag in diesem Jahr ausfallen.

Ebenfalls aktiv ist der Förderverein beim Einwerben neuer Fördergelder. "Ein neuer Antrag wird gerade formuliert", bestätigte Hartmann. Voraussetzung für dessen Erfolg ist, die Quote der Leihexponate von derzeit 50 auf etwa 30 Prozent zu drücken. Mit den frischen Fördermitteln soll der Ausbau des Museums weiter vorangetrieben werden.

Parallel dazu läuft laut Hartmann der Ausbau des Spänebunkers, in dem der Eingangsbereich gelegt werden soll. Dazu geplant sind dort außerdem ein Bistro, sanitäre Anlagen, Aufenthalts- und Büroraum. Fördermittel über
200 000 Euro wurden schon ausgezahlt, weitere 40 000 Euro werden nach der Fertigstellung der Umbauarbeiten fließen.

Ab 2007 will der Förderverein auch feste Öffnungszeiten - wenn auch nicht jeden Tag. Aber individuelle Führungen soll auch weiter möglich sein.

***

archiv