Chronik:

Chronik der Ereignisse, die zur Idee und Umsetzung eines Dampfmaschinen- und Industriemuseums im "Unternehmenspark Nord", Frankenberg, führten.

Der Unternehmenspark Nord befindet sich zwischen Frankenberg und Schreufa auf dem Gelände der ehemaligen Stuhlfabrik Stoelcker. Am 12. Februar 1993 verlautbart eine Erklärung der Geschäftsführung des Stoelcker - Werkes, daß Liquidationsprobleme für die Firma bestehen, und der Umsatz konjunkturbedingt zurückgegangen sei. Das Unternehmen steht nicht weit vor dem Konkurs, es droht die Entlassung von 130 Mitarbeitern. In einer nächtlichen Aktion werden, von der Geschäftsleitung veranlaßt, Maschinen und Halbfabrikate ins Hauptwerk nach Ettenheim / Baden gebracht. Noch im Februar wird Konkurs angemeldet. Um den drohenden Entlassungen zu entgehen, wird eine Auffanggesellschaft gegründet und die Produktion fortgesetzt, aber ohne bleibenden Erfolg. Das Stammkapital ist zu gering, die Belegschaft für eine zu niedrige Produktion zu groß; so kommt es Ende Juni 1994 zum endgültigen Konkurs des Stoelcker-Werkes.

Die unter der Auffanggesellschaft noch verbliebenen 85 Mitarbeiter werden entlassen.

6.10.95
Eine Handelskette plant einen Großmarkt auf dem Gelände der ehemaligen Stuhlfabrik und bemüht sich um Verhandlungen mit der Stadt Frankenberg. Durch den Großmarkt sollen rund 400 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen werden.Da sich die Angebotspalette dieses Großmarktes mit der aller 130 Fachgeschäfte in Frankenbergs Fußgängerzone und Altstadt deckt, würde dieser Großmarkt rund 50% der Kaufkraft dort abschöpfen.

19.06.96
Um die Ansiedlung eines Grossmarktes zu verhindern, kauft auf Initiative des Kaufmännischen Vereins Frankenberg die Kremer GmbH & Co. KG, Grundstücksverwertung, am 19.06.96 das ca. 5 ha große Stoelcker-Areal. Die Finanzierung erfolgt durch zunächst 60 Gesellschafter aus Frankenberg und Umgebung, die mit etwa gleichen Anteilen rund 3 Millionen DM zusammenbringen.Diese Anteile sind Haftungskapital, sie brauchen also nicht in voller Höhe eingezahlt zu werden.Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Unternehmer Erwin Kremer, Günter Beil und Heinrich Maurer. Dem Gesellschafterausschuss gehören Norbert Pausch an, Wilhelm Finger, Heiner Himmel und Willi Schäfer.Die Gesellschaft wird auf unbestimmte Zeit gegründet mit der Vorgabe, auf Dauer Gewinne zu erzielen.

Über die Stadt Frankenberg soll das bisher als Industriegebiet ausgewiesene Stoelcker-Areal in ein erweitertes Gewerbegebiet umgewandelt werden. Zur Diskussion steht auch eine Parzellierung des Geländes. Für das ehemalige Firmengelände musste nun für die Zukunft ein Konzept erarbeitet werden. Die drei Geschäftsführer planen in Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern, die Verwertung der Liegenschaften so zu gestalten, dass Interessenten eine Chance zur Unternehmensgründung gegeben wird, und dass durch die Ansiedlung dieser neuen Firmen Dauerarbeitsplätze geschaffen werden. Das wird seitens der Kremer GmbH & Co. wie auch der Stadt Frankenberg als wichtigstes Ziel genannt. Diese Jungunternehmen sollen Büros und Lagerräume mit der Option mieten können, diese nach 2 Jahren zu kaufen. Eine begleitende Unterstützung der Existenzgründer soll durch sogenannte Gründungspaten sichergestellt werden, die sich aus erfahrenen Mitgliedern der Frankenberger Kaufmannschaft zusammensetzen.

Idee des Dampfmaschinenmuseums...

Nach dem Erwerb des Stoelcker - Areals stellt sich die Frage, was mit der 63 Jahre alten Dampflokomobile im Kesselhaus passieren soll. Experten vom Hanauer Dampfmaschinenmuseum stellen dann fest, daß es sich bei dieser alten Verbundlokomobile um ein in Europa einmaliges Unikat handelt. Der Gedanke kommt auf, diese Dampfmaschine an ihrem Platz zu belassen, zu restaurieren und mit zusätzlichen Dampfmaschinen zu einem Museum zu erweitern.

Im gegenüberliegenden Gebäude bietet sich die Möglichkeit, neben Büro- und Lagerräumen ein das Dampfmaschinenmuseum ergänzendes Industrie- und Gewerbemuseum einzurichten. Um diese Idee eines Dampfmaschinen- und Industriemuseums umzusetzen, wird am 12.Oktober 1996 die Gemeinnützige Frankenberger Museumsgesellschaft mbH gegründet unter dem Vorsitz von Stadträtin Irmtraud Liebelt. Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung, die Geschäftsführung und ein Kuratorium, das die beiden erstgenannten in allen Fragen des Museums berät und unterstützt. Ziel ist die Errichtung eines öffentlichen Museums, in dem in vorhandenen historischen Fabrikgebäuden Maschinen aus frühindustrieller Zeit und die damaligen Produktionsmethoden darstellt. Dieses Projekte soll in enger Zusammenarbeit mit dem Dampfmaschinenmuseum in Hanau - Großauheim verwirklicht werden. Der Vorsitzende des dortigen Fördervereins, Hans - Werner Dörich, ist Mitglied im Kuratorium der Gemeinnützigen Frankenberger Museumsgesellschaft. Kernstück in dem geplanten Museum ist die größte funktionsfähige Dampflokomobile Deutschlands, die seit 1934 im Kesselhaus der ehemaligen Firma Stoelcker diesen Industriebetrieb mit Strom und Heizwärme versorgte; über Riemen wurden auch andere Maschinen angetrieben.Trotz vierjährigen Stillstands kann diese Dampfmaschine wieder in Betrieb genommen werden. Sie soll von Grund auf renoviert werden. Dazu kommen als Dauerleihgabe eine Anzahl weiterer Ausstellungsstücke, die im weiteren Sinne alles Dampfmaschinen sind. Der zweite Arbeitsbereich der Museumsgesellschaft ist die geplante Einrichtung eines Industrie- und Gewerbemuseums in der zweiten Etage der großen Halle. Dort ist eine ständige Ausstellung der Frühindustrialisierung im Altkreis Frankenberg vorgesehen. Kreisansässige Firmen sollen dort Gelegenheit haben, ihre alten, ausgemusterten Maschinen und Geräte auszustellen. Die Gemeinnützige Frankenberger Museumsgesellschaft beschäftigt sich zur Zeit mit den Umsetzungsarbeiten für das Museum. Zwischenzeitlich werden bereits eingetroffene Exponate für den Bereich Dampfmaschinen in einer kleineren Halle zwischengelagert, bis die Räumlichkeiten soweit wieder renoviert sind, dass sie als Museum eingerichtet werden können.

15.02.97
Zwischenzeitlich wurden 170 000 DM in die Grundstücksfläche des Unternehmensparks Nord und in die bestehenden Gebäude investiert. Ein neuer Zaun wurde aufgestellt, Fahrwege befestigt, eine neue Heizung installiert, neue Elektroleitungen verlegt und die Dächer abgedichtet. Die Zahl der Gesellschafter hat sich inzwischen auf 62 erhöht, und mittlerweile haben sich sechs Firmen hier niedergelassen.Von den 60 000 qm des Geländes (davon 11000 qm Hallen) sind bereits 6.360 qm vermietet. Bei einer Gesellschafterversammlung am 13. Februar 97 wird von den Geschäftsführern Günter Beil und Heinrich Maurer die positive Entwicklung des Unternehmensparks dargelegt.

04.04.97
Aus Koblenz kommt als Dauerleihgabe auf zwei Tiefladern ein Straßenbauzug, bestehend aus einer Dampfmaschine, einem Transportwagen, einem pferdegezogenen Bauwagen und einer Straßenaufreißmaschine.Die dazugehörige Dampfwalze kommt einige Tage später.

18.04.97
Auf drei Tiefladern - zerlegt - wird eine 30 m hohe und 40 Tonnen schwere Dampframme aus dem Hamburger Hafen angeliefert und von einem Autokran abgeladen. Sie wird das künftige Wahrzeichen des Dampfmaschinenmuseums und am Eingang des Unternehmensparks aufgestellt, sobald die Fundamente dafür fertig sind.

02.05.97
Das Museum erwirbt von der Maschinenfabrik Harald Bohne aus Knüllwald eine vollautomatische Kartoffeldämpfanlage aus den 60er Jahren. Diese Dämpfanlage war bis 1989 bei einer Dämpfgenossenschaft im Vogelsberg im Einsatz. Die noch funktionstüchtige Maschine muß ebenfalls restauriert werden.

16.07.97
Die Gemeinnützige Frankenberger Museumsgesellschaft ist zuversichtlich, das geplante Museum noch 1998 eröffnen zu können. Das Kuratorium plant, sich einige andere Museen anzusehen, um sich Anregungen zur eigenen Ausgestaltung zu holen. Erwogen wird die Gründung eines Fördervereins, der die Arbeiten der Museumsgesellschaft unterstützt, finanziell und durch Mitarbeit vor Ort. Es wird weiter geplant, einige voll funktionstüchtigen Dampfmaschinen im Museumsbetrieb in Funktion zu zeigen; allerdings sollen die Kessel mit Erdgas zentral beheizt werden, damit die ausgestellten Maschinen nicht einzeln und mehrere Stunden vor den Öffnungszeiten angeheizt werden müssen. Die Kalkulationen für alle noch zu erledigenden Arbeiten ergeben bis zur Eröffnung des Museums einen siebenstellige Investitionssumme. Zu den Exponaten, die dem zukünftigen Museum zur Verfügung stehen, gehört eine Schmalspurbahn mit zwei Wagen, die einmal im Unternehmenspark in Betrieb gesetzt werden könnte. 800 m Gleis sind derzeit noch vorhanden.

26.07.97
Um der Bevölkerung zu ermöglichen, die bereits eingetroffenen Exponate zu besichtigen, lädt die Museumsgesellschaft zu einem Sommerfest ein, das von über 100 Menschen besucht wird. Auch Vertreter des befreundeten Hanauer Museumsvereins sind anwesend. Es finden Führungen statt, bei denen sich die Gesellschafter (mittlerweile 68) und andere Besucher von dem Fortgang der Arbeiten im Unternehmenspark überzeugen. Erstmals wird eine Straßenwalze, Baujahr 1909, in Funktion gezeigt. Gäste haben Gelegenheit mitzufahren.

02.09.97
Der Anfang für den Aufbau der Dampframme ist gemacht. Das erste Teilstück samt Laufschienen wird mit einem Kran auf den Unterbau gesetzt, und mit einem Farbanstrich versehen. Der noch im Hamburger Hafen für die Dampframme verantwortliche Polier, Herr Hans-Georg Schorlemmer, war extra aus Hamburg angereist, um beim Aufbau mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

01.10.97
In dem Unternehmenspark sind mittlerweile 13 Firmen ansässig, 6 Unternehmensgründer und 7 Mieter. Die Geschäftsleitung verhandelt mit drei weiteren Existenzgründern und vier Mietern. Nach Abschluß aller Verträge sollen dann 220 Mitarbeiter beschäftigt sein. Ab 1. Oktober 97 sind in der Gemeinnützigen Frankenberger Fördergesellschaft zur Qualifizierung von Arbeitslosen 15 Arbeitslose beschäftigt, die unter anderem Baustoffrecycling betreiben.

06.10.97
Die Gemeinnützige Frankenberger Museumsgesellschaft mbH beauftragt Herrn Hans-Peter Henkel, im Rahmen eines dreimonatigen Praktikums ein Konzept für das geplante Museum zu erstellen.

13.10.97
Das Kuratorium der Museumsgesellschaft trifft sich auf Einladung der Vorsitzenden, Frau Stadträtin Liebelt, zur 2.Kuratoriumssitzung im großen Konferenzraum der Fa. Kremer GmbH & CO. Die Geschäftsleitung informiert die anwesenden Kuratoriumsmitglieder über die Vorbereitungen der Museumsgründung und Frau Liebelt bringt ein, dass die Firma Viessmann Kesselwerke Exponate für das Industriemuseum zur Verfügung stellen wird. Weitere Tagesordnungspunkte sind die Zuordnung und Ausschüsse innerhalb des Kuratoriums und die Vorstellung von Herrn Henkel, der anschließend den anwesenden Kuratoriumsmitgliedern in groben Zügen erläutert, wie er sich das zu erarbeitende Konzept vorstellt.
Anschließend wird der Förderverein Dampfmaschinenmuseum Frankenberg gegründet, mit Frau Liebelt als 1.Vorsitzende. Der Verein wird im Vereinsregister beim Amtsgericht Frankenberg eingetragen.

01.11.97
Um sich Anregungen für das Museum zu holen, fahren Mitglieder des Kuratoriums nach Sinsheim in das Auto- und Technikmuseum und nach Speyer ins dortige Technikmuseum.

Dezember 97
Um Mitglieder für den Förderverein zu werben, läßt die Gemeinnützige Frankenberger Museumsgesellschaft mbH 1800 Prospekte drucken, die bei Stadtverwaltung, Banken, Ämtern und Geschäften des Kaufmännischen Verein ausgelegt werden.

23.12.97
Der Förderverein hat inzwischen 53 Mitglieder.

1998

24.01.98
Der Förderverein mit inzwischen 91 Mitgliedern veranstaltet die nach der Gründung erste Vereinsversammlung um 15.00 Uhr im Konferenzraum der Fa. Kremer GmbH & Co. Etwa 60 Mitglieder und Interessenten kommen zu diesem Treffen. Hierbei wird von der ersten Vorsitzenden Irmtraud Liebelt das bisher entwickelte Konzept vorgestellt, mit den Anwesenden ein Rundgang durch die für das Museum vorgesehenen Räume gemacht und anschließend wird ein Videofilm über die letztjährigen Großauheimer Dampftage gezeigt, der den Vereinsmitgliedern die Faszination von Dampfmaschinen in Funktion zeigt. Dieses Video wurde durch Herrn Dörich, den Vorsitzenden des Großauheimer Fördervereins Dampfmaschinenmuseum, zur Verfügung gestellt.
Weitere vier Mitglieder dieses Vereins waren vormittags schon aus Hanau-Großauheim gekommen, um das Projekt mit Rat, Tat und einem LKW voll Material (Schotter und Bahnschwellen, sowie 2 Stahltore) für das Museum zu unterstützen.
Das Treffen überzeugt die Vereinsmitglieder, daß ihr Engagement und ihre Beiträge dazu beitragen, ein interessantes und attraktives Museum zu entwickeln.

03.02.98
Der Förderverein hat 100 Mitglieder.

04.02.98
Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in der Stadtverordnetenversammlung besucht den Unternehmenspark Nord, dabei auch das entstehende Dampfmaschinenmuseum;
und fordert die einheimischen Bürger auf, das Museumsprojekt durch Beitritt in den Förderverein zu unterstützen.

05.02.98
Ein erster Kontakt der Vorsitzenden Irmtraud Liebelt, mit den Eisenbahnfreunden Schwalmstadt-Treysa ergibt, dass diese uns beim Aufbau eines Museumsbahnhofes im Außenbereich des Museums mit Rat und Tat unterstützen wollen.
Ein Kostenvoranschlag zur Dachrenovierung des Gebäudes 2 (das eigentliche Dampfmaschinenmuseum) beläuft sich auf 250 000.- DM.

02.03.98
Von der STADA Arzneimittel AG, Bad Vilbel-Dortelweil, werden für die Einrichtung des Industrie- und Gewerbemuseums 2 Paletten mit alten Maschinen zur Herstellung von Arzneimitteln sowie andere pharmazeutische Geräte aus der ersten Hälfte des Jahrhunderts abgeholt.
Diese Leihgabe für das Museum kam über Kontakte der Apotheker Lindner, Bad Vilbel, und Grabowski, Battenberg, zustande.

Mai 1998

Mit dem Arbeitsamt Korbach ist vereinbart worden, daß die Museumsgesellschaft für den Aufbau des Museums 14 arbeitslose junge Erwachsene ohne berufliche Qualifikation bzw. Abschlüsse in 2 Gruppen einstellt, die sich unter Anleitung von Herrn Maurermeister Wißing weiterqualifizieren sollen, um später auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen zu können. Im Mai finden für 2 Vorgruppen jeweils 2 Arbeitserprobungswochen zur Auswahl der geeigneten Arbeitskräfte statt.

Juni 98
Die ausgesuchten Arbeitskräfte nehmen in 2 Gruppen zu je 7 Personen ihre Arbeit auf.
Bis zum Spätherbst werden sie vorwiegend mit Abriß- und Abbrucharbeiten beschäftigt sein.

20./21.06.98
An diesen beiden Tagen finden die
1. Frankenberger Dampftage statt. In Kooperation mit der im Unternehmenspark ansässigen Firma Solar-Music steht der Samstagnachmittag und der Sonntag ganz im Zeichen des Dampfes. Unterstützt wird die Museumsgesellschaft durch die Mithilfe des Großauheimer Dampfmaschinenmuseums, das mit vielen Leihgaben (Originale und Modelle) die Dampftage erst möglich macht (s.Zeitungsbericht HNA 23.06.98 und FZ 25.06.98).
Eine Kartoffeldämpfmaschine, unter Dampf gesetzt von Karl-Ludwig Grebe, Wissmar, liefert Dämpfkartoffeln; dazu gibt es diverse Dips, sowie Steaks, Spare-ribs und Würstchen der Fa. Alarich Heinrich, und die Landfrauen verkaufen zusätzlich Waffeln und Kaffee.
Für die Getränke, das Festzelt und die Bierzeltgarnituren sorgte die Fa. Huneck.
Am Museumsstand wurden an beiden Tagen 22 neue Mitglieder für den Förderverein geworben, sowie Bausteine fürs Museum und Dampfmaschinenöl (Kräuterlikör) verkauft.
Das Baustoffkontor zeigt in einem weiteren Stand aufgearbeitete Steine und Fachwerk.
Die Solar-Music GmbH hatte die Band "Atlanta" engagiert, so daß der erste Dampftag mit Country- und Westernmusik musikalisch umrahmt wird.
Insgesamt haben an beiden Tagen ca. 1500 Besucher die Ausstellung gesehen, am Sonntagnachmittag flaut der Besucherstrom gegen 14.00 Uhr ab, wohl wegen des WM-Länderspiels Deutschland - Jugoslawien (2:2).
Zum Frühschoppen um 11.00 Uhr am Sonntag spielte die Frankenberger Formation "MJM" Blues u. Rock n Roll.

Am Nachmittag stellt die Feuerwehr Sachsenberg ein Feuerwehrfahrzeug vor,
Bj. 1934, vorgesehen als spätere Leihgabe für das Museum.
Gegen 17.00 Uhr werden am Sonntag die 1.Frankenberger Dampftage beendet.
Von beiden Dampftagen ist zur Dokumentation des Museumsaufbaus ein Video angefertigt worden.
Der Erlös des Museumsshops beträgt DM 582,50; der Kartoffelverkauf bringt DM 780.- an Einnahmen.

29.06.98
Herr Dörich holt per LKW und Anhänger die Kartoffeldämpfanlage und Zubehör für eine andere Dampfmaschinen - Veranstaltung ab.

Juli 1998
Der hintere, nordöstliche Teil des Gebäudes 2 wird komplett abgerissen, das Baustoffkontor bearbeitet die Ziegelsteine des Abrisses. Auf Gebäude 1 werden Dachdeckerarbeiten durchgeführt.

31.08.98 Es werden Grabungen durchgeführt und die Ergebnisse wie folgt festgehalten:

Grabungsprotokoll
- Montag,
31.08.98 -

Herr H-J. Adler begann nordöstlich des Unternehmensparks Nord, direkt hinter der Einzäunung, mit der Suche nach möglichst vielen und signifikanten Überresten aus der Focke- Wulf Flugzeugproduktion, die nach März 1945 untergegraben wurden.
Im damaligen Stoelcker-Werk wurde vom 19.Februar 1944 bis zum Einmarsch der amerikanischen Streitkräfte im März 1945 die Focke Wulf Fw 190 vom Typ A-8 hergestellt.
Anwesend waren Herr Adler, Herr Henkel und ab 10.00 Uhr Herr Lehnert, der für alle Fälle eventuelle größere Funde per Video dokumentieren sollte und der seine Mitarbeit bei weiteren Grabungen zugesagt hat.
Gesucht wurde mit einem Metalldetektor, der bis in eine Tiefe von 1,50 m auch kleine Metallteile aufzufinden vermag.
Beginn der Entnahme von Bodenproben ab ca. 9.00 Uhr hinter dem nordöstlichen Zaun (s. Skizze).
Im Laufe von ca. 3 Stunden wurden die mittels der Metallsonde georteten metallischen Gegenstände per Kreuzhacke, Spaten und Schaufel zutage gebracht. Insgesamt waren es knapp zwei Eimer mit ca. 10 -12 kg Material.
Die durch die Grabung entstandenen kleinen Gruben, - alle angeführten Funde lagen im Bereich bis 40 cm unter der Grasnarbe - wurden wieder mit dem Aushub verfüllt und mit der Grasnarbe zugedeckt, so daß kaum Grabungsspuren zu sehen sind.
Gefunden wurden:
- kleinere Alu-Bleche, davon ein geformtes Blech ! in Tellergröße
- ein weißer Kippschalter vom Armaturenbrett der Fw 190
- eine 40-cm Aluminium - Leitung (Treibstoffleitung?)
- eine Duraluminium -Platte, ca.20 x 20 cm mit Bohrlöchern
- ein Verschluß (?), ¯ ca. 12 cm,,
- ein Alu-Formteil, ca. 16 cm.

Alle genannten Teile lassen sich zweifelsfrei der Flugzeugproduktion zuordnen.
Weiterhin wurde die Antriebswelle eines Panzers (Typ Sherman oder M46; ca. 55 cm lang, ¯ 10 cm) und eine PAK - Hülse vom Kaliber 50 mm gefunden, nebst einigen Metallstäben und einem Eisenrohr.
An den mit der Sonde abgesuchten Plätzen sind keine größeren Funde zu erwarten, mit Ausnahme vielleicht noch unter dem Erdhügel in der Ecke an der Wegekreuzung, innerhalb des Unternehmensparks.
Mehr Erfolg verspricht eine Suche im Randbereich der Nuhne; der Besitzer der entsprechenden Wiese muß noch einer Grabung im Herbst zustimmen.
Bis auf den genannten Erdhügel sollen vorerst innerhalb des Unternehmensparks keine weiteren Grabungen mehr stattfinden.


25.09.98
Fahrt nach Hanau/Großauheim zu den 10. Großauheimer Dampftagen. Abfahrt 13.15 Uhr, Ankunft 14.45. Gang über den Rochusmarkt zum Museum. Exponate drinnen und draußen.
Rückfahrt gg. 17.15 Uhr, Ankunft FKB 18.45 Uhr.

Notizen zur Präsentation des Hanauer Dampfmaschinenmuseums:
- Einrichtungen innen: großformatige Industriefotos (+Landwirtschaftsthemen),
- Maschinen und einseitige DIN-A4 Beschriftung, Kojenbildung (z.B. Schmiede),
Abteilung Landwirtschaft, Dreschmaschine, Pflüge, Erde auf Boden.
- Einfache Absperrungen (Holme).
- Dampfmaschinen draußen, Getränkestand, Dampfbier, Würstchenstand, Steaks, etc.
ausreichend Bierzeltgarnituren mit Sonnenschirmen,
- verlegte Gleisanlagen Spur 18 cm, Lok mit Wagen für 3-4 Kinder 100 m
- Aktivitäten wie Dreschen (Samstag)
- Holzspaltmaschine angetrieben über Transmission einer Lokomobile,
- Eintritt frei zu den Dampftagen,
- besetzter(!) Museumsshop mit Prospekten, Ansichtskarte, davon getrennt Kaffeeshop
mit Videoanlage (Dampftage etc.), alte Haushaltsgeräte, Schränke, Holzeimer,
- Schreinerwerkstatt eingerichtet mit Hobelbank, Rah mensägen, Profilhobel etc.
- Darstellung von Hausschlachtung,
- bäuerliche Geräte aller Art,
- Außenbeschriftungen, Wegweiser auf ABS-Kunststoffplatten ca. DIN-A3.
- Kartoffeldämpfkolonne, Dämpfkartoffeln (Herr Grebe)
- organisierte Personaleinteilung (32) für die Dampftage.


08.10 .98
Herr Rack, Hanau, verschafft uns einen Kontakt zu Herrn Herbert Becker in Echzell, Wetteraukreis, bei dem wir am Nachmittag des 08.10.98 eine Drehbank samt Zubehör abholen sowie ein Schweißgerät.

Von der Drehbank wird mit einem Gabelstapler das Getriebe abgehoben, und dann mit Hilfe des Staplers und Eisenrohren als Rollen die Drehbank aus der Werkstatt herausgezogen und auf den LKW gehoben.
Gegen 19.30 Uhr sind Herr Werner und Herr Henkel wieder in Schreufa.
Das Alter der Drehbank, die um 3 t wiegt, schätzt Herr Becker auf ca. 70 Jahre, d.h. Bj. Ende der zwanziger, Anfang der dreißiger Jahre.
Zu der Drehbank gehören noch 2 Transmissionen mit Lagern, diverses Werkzeug und ein Elektromotor zum Antrieb der Transmission.
Ein definitiver Standort im Museumsbereich ist für die Drehbank noch nicht festgelegt, vorläufig steht sie vorn im Raum für zentrale Dampferzeugung.

09.10.98
Besuch mit Herrn Adler bei Herrn Wickert, Mandern, wg. Binder für Abt. Landwirtschaft.
Aus Braunau Eisensäge mitgebracht.

28.10.98
Die Freiwillige Feuerwehr Sachsenberg e.V. wird das 175. Mitglied in unserem Förderverein.

09.11.98
Herr Adler berichtet, daß unser Vereinsmitglied Dietmar Riedl angefangen hat, für den Ausstellungsbereich Luftkrieg im Edertal ein Diorama anzufertigen, das originalgetreu den alliierten Behelfsflugplatz Rosieres en Santerre darstellt (südl. von Amiens), von dem der Mosquito-Bomber aufgestiegen ist, der am 12./13. März 1945 über Frankenberg angeschossen wurde und auf den Linnerberg bei Bottendorf abgestürzt ist.

10.11.98
Herr Dörich kommt aus Hanau. Bei einem Rundgang mit Frau Liebelt, Herrn Maurer, Herrn Malewschik, Herrn Wißing, Herrn Werner und Herrn Henkel wird die weitere Planung und Vorgehensweise bezüglich des Museums besprochen.

Unter anderem soll eine Werkstatt für Arbeiten an den Maschinen eingerichtet werden.
Dazu hat Herr Dörich eine Ständerbohrmaschine mitgebracht. Die Dachfenster im Kesselhaus müssen teilweise ausgetauscht und das Dachgebälk innen mit einem Dampfstrahler gereinigt werden; ab Mittwoch, dem 18.11. werden 2 oder 3 Arbeitskräfte der Gruppe Wißing abgestellt, die unter Anleitung von Herrn Malewschik und Herrn Narewski mit ersten Restaurierungsarbeiten an der Lokomobile selbst beginnen.

12.11.98
Herr Fröchtenicht, ein neuer Mieter im Unternehmenspark, bietet tatkräftige Hilfe beim Aufbau des Museums an, gemeinsam mit Kollegen vom Technischen Hilfswerk, das uns auch Geräte und Fahrzeuge zur Verfügung stellt.
Eine Arbeitsgruppe aus qualifizierten Fachkräften wie Technikern, Werkzeugmachern und Schlossern kann an Samstagen bei der Restaurierung von der Lokomobile und anderen Exponaten mit Hand anlegen.

18.11.98
Vitalij Getmann und Martin Klooß aus Herrn Wißings Museumsaufbau-Gruppen beginnen unter der Leitung von Herrn Malewschik im Kesselhaus mit Entrostungsarbeiten an der Lokomobile. Weitere Unterstützung kommt von Herrn Narewski. Vordringlich ist zunächst das Leerpumpen der Schächte und "Füchse" in den beiden Kesselhäusern, die mit Wasser vollgelaufen sind.


1999


13.01.99
Am 13.01.99 erfolgt die Eintragung des Fördervereins Dampfmaschinenmuseum Frankenberg als e.V. ins Vereinsregister Nr. 450.

16.03.99
In Dainrode wird eine transmissionsgetriebene Hobelmaschine mit Elektromotor und Treibriemen abgeholt. Die Hobelmaschine incl. Zubehör ist eine Spende für das Dampfmaschinenmuseum von Herrn Konrad Krähling aus Dainrode.

16.04.99
Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Dampfmaschinenmuseum Frankenberg e.V. findet im Konferenzraum der Kremer GmbH &Co. statt.

28.04.98
Ehrenamtliche Helfer - Herr Malewschik und Herr Narewski - räumen in der Lokomobilenhalle auf. Arbeiten im oberen Bereich der Lokomobile oben können aber erst durchgeführt werden, nachdem die Fenster des Dachaufsatzes erneuert worden sind und das Dachgebälk selbst gereinigt worden ist.

12.05.99
In Reddighausen wird ein Ketten-Flaschenzug mit ca. 5 Tonnen Hebefähigkeit geholt. Der Ketten-Flaschenaufzug ist eine Spende von Herrn Reitz aus Reddighausen. Zur Aufarbeitung und zur Reinigung wird der Flaschenzug in die Werkstatt gebracht.

17.05.99
Die Dampframme wird von den Jugendlichen der Gemeinnützigen Frankenberger Fördergesellschaft zur Qualifizierung von Arbeitslosen mbH, insbesondere von der Gruppe "Museumsaufbau" entrostet. Anleiter der Jugendlichen ist Herr Seltmann. Um ein Nachrosten zu vermeiden, werden die entrosteten Teile unmittelbar danach mit Rostschutzfarbe gestrichen. Diese Arbeit dauert einige Tage.

27.05.99
Von Herrn Dörich - Hanauer Dampfmaschinenmuseum - wird eine Ständerbohrmaschine, ein Schweißgerät und ein Seilzug gebracht.

07.06.99
Herr Adler bringt Informationsmaterial zum Einsatz von Dampfmaschinen in der Landwirtschaft.

21.06.99
Herr Adler bringt weiteres Informationsmaterial zur Dokumentation des Einsatzes von Lokomobilen in der Landwirtschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

21.06.99
Herr Dörich bringt zwei 2-Zylinder-Dampfmaschinen (ohne Kessel), ein Tischmodell mit Glashaube, sowie sieben Dampfpfeifen, die die Jugendlichen - Gruppe Museumsausbau - für den funktionsfähigen Anschluss an einen Kompressor vorbereiten.

14.07.99
Die Modelldampfmaschine, Baujahr 1926, Leihgabe des Hanauer Dampfmaschinen-
museums, wurde einem Probelauf unterzogen. Der Kessel wurde dazu halbvoll mit destilliertem Wasser beschickt, der Brennstoffbehälter aufgefüllt und die Watte in den Brennöffnungen entzündet.
Nach etwa einer halben Stunde (das hintere Feuer erlosch immer wieder und der Heizprozeß mußte wiederholt unterbrochen werden) reicht der Druck aus, die Dampfpfeife der Anlage zu betreiben, aber leider nicht, um die Maschine zum Laufen zu bringen. Vermutet wird eine alte,schadhafte Leder-Kolbendichtung.
Für den kommenden Tag ist ein weiterer Probelauf vorgesehen mit der Hoffnung, daß durch den Abdampf bzw. durch das kondensierte Wasser die Dichtung quillt und damit den Kolben besser gegen die Zylinderwand abdichtet.

16.07.99
Es erfolgt ein erneuter Versuch, die Modelldampfmaschine 1926 zum Laufen zu bringen, diesmal nach gründlicher Reinigung der Kesselunterseite und des Kesselhauses und mit Spiritus als Brennstoff. Esgibt jedoch das gleiche Problem wie zwei Tage vorher, die hintere Flamme erlischt immer wieder.
Erst die Umstellung auf Esbitwürfel als Energieträger brachte befriedigenden Erfolg. Einige Dichtungen müssen noch bis zum Ederseefest erneuert und Esbit besorgt werden. Für den 19.07. ist noch ein Heizversuch mit Herrn Henkels Spiritusbrenner Trangia vorgesehen.
Den Schornstein des Modells hat Herr Bugdoll (Malermeister) mitgenommen, um ihn in der Werkstatt nachzustreichen.

23.07.99
Aus Anlaß des 25jährigen Jubiläums der Fusion der Altkreise Waldeck und Frankenberg ist der Förderverein Dampfmaschinenmuseum e.V. am Ederseefest mit einem Stand vertreten. Es werden Abbildungen alter Dampftechnik gezeigt, die Herr Adler mitgebracht hatte. Die Firma WICOM hat die Vorlagen auf DIN A3 - Format gebracht; die Abbildungen werden dann auf entsprechend großen Plastikplatten aufgebracht. Neben Prospekten und Info - Material war das Hanauer Dampfmaschinenmodell Bj. 1926 dabei, das in Funktion vorgeführt wurde (Spiritus - befeuert) und das besonders Kinder und ältere Herrschaften anspricht (Jugenderinnerungen...).
Publikumsmagnet ist vor allem aber unsere "Dampfpfeifen-Orgel", die mit 4 funktionsfähigen Pfeifen (4 von 7) lautstark auf das entstehendes Dampfmaschinenmuseum in Schreufa hinweist und bei vielen Passanten Bewunderung auslöst, gelegentlich auch ein Zusammenschrecken.
Den Info-Stand betreuen von Freitag bis Sonntag Frau Liebelt, Herr Werner, Herr Seltmann und Herr Henkel.

06.09.99
Beginn der Außenrenovierung des Gebäudes 2, in dem das Dampfmaschinenmuseum
eingerichtet wird. Die Fassade der Werkstatt wird von der Gruppe Seltmann mit Spachtelmasse ausgebessert und dann gestrichen.

07.09.99
Herr Siegesmund stellt dem Museum Schwarz-weiss-Negative und Dias zur Verfügung,
um Papierabzüge davon zu machen. Hauptsächlich sind es Aufnahmen von der Anlieferung und dem Aufbau der Dampframme vom 18.04.1997, Aufnahmen von den 1.Frankenberger Dampftagen, und eine Fotoserie von den Mitarbeitern, die in der Werkstatt Maschinen aufarbeiten. Über das Projekt der Gemeinnützigen Frankenberger Fördergesellschaft zur Qualifizierung von Arbeitslosen e.V. in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt und der Kreishandwerkerschaft, jugendliche Arbeitslose ohne Ausbildung mit diesen Restaurierungsarbeiten weiterzuqualifizieren, erscheinen Berichte in der hiesigen Presse (HNA und FZ).
Zusammen mit der Fördergesellschaft, dem Arbeitsamt und der Kreishandwerkerschaft werden langzeitarbeitslose Jugendliche ohne Ausbildung in einer Qualifizierungsmaßnahme weitergebildet. Die Maßnahme teilt sich in drei Gruppen. Eine dieser Gruppen ist die Gruppe "Museumsausbau". Die Jugendlichen lernen, wie man Material aus einem Abbruch aufarbeitet und wiederverwendet.

15.09.99
Der Boden neben dem Gleisanschluß im Unternehmenspark Nord wird mit Erde leicht aufgefüllt und geebnet, zum Einsäen einer Grasfläche.


26.09.99
Herr Dörich bringt eine Kesselwasserspeisepumpe und einen Leiterwagen mit und nimmt eine der restaurierten Dampfmaschinen (blauer Anstrich) und das Dampfmaschinenmodell wieder mit.

27.09.99
Herr Adler bringt für das Museum ein Buch mit Logarithmentafeln von 1907 vorbei, dazu ein Exemplar der Rauschenberger Zeitung, eine Sonderausgabe zur Burgwaldmesse in Rauschenberg mit Abbildungen alter Traktoren, sowie die Kopie einer Abbildung einer mit Dampf betriebenen Kanone von 1859 (Patent vom 09.08.1859 für Charles S. Dickinson, Cleveland, Ohio).


1999 und 2000

In den 2 Kesselhäusern werden die Decken abgebürstet; teilweise wird innen und außen der Putz erneuert; in den Dachaufsätzen wird das Glas bei geändertem Rahmen erneuert und es werden weitere Dacharbeiten durchgeführt; im Kesselhaus wird eine Heizung eingebaut.

2000

April 2000
Der Dachdecker der Firma Kremer GmbH, Herr Haustein, entdeckt beim Putzabklopfen am ehemaligen Spänebunker zwischen den beiden Kesselhäusern an einem Sandstein die eingemeißelte Jahreszahl "1943" in etwa 8 cm hohen Ziffern unterhalb des Umlaufes.

Sommer 2000 - Sommer 2001

Es finden umfangreiche Aufräumarbeiten rund um das geplante Museum statt. Teilweise werden Mauern abgerissen und neu errichtet, dazu werden alte Backsteine gesäubert und wiederverwendet. Für den neuen Trakt wird das Abwasser neu verlegt.

2001

vor dem Aufbau des Daches

Herbst 2001

Der zukünftige "Dorfplatz" entsteht. Dieser Dorfplatz ist Teil des Museumsgeländes und soll unter anderem für Veranstaltungen dienen. Auf dem Dorfplatz werden 2 Bäume gepflanzt. Das zukünftige Museumsgebäude erhält ein neues Dach, da sich das alte Dach in einem baufälligen Zustand befand.

04.12.2001
Die Jahreshauptversammlung des Fördervereins Dampfmaschinenmuseum e.V. findet statt. Bei dieser Versammlung wird ein neuer Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender: Klaus Hartmann, Frankenberg-Schreufa
2. Vorsitzender: Martin Staudt, Frankenberg
Schatzmeister: Manfred Weider, Frankenberg
Schriftführer: Stefanie Beschta, Frankenberg
1. Beisitzer: Hans-Werner Dörich, Hanau
2. Beisitzer: Ralf Fröchtenicht, Frankenberg
3, Beisitzer: Karl-Ludwig Grebe, Wissmar
4. Beisitzer: Heinz Malewschik, Frankenberg-Schreufa
Kassenprüfer: Brigitte Kremer, Battenberg
Kassenprüfer: Renate Schweitzer, Frankenberg


21.12.2001
Die erste Sitzung des neuen Vorstandes findet statt. Es wird eine Besichtigung des Museumsgeländes mit Bestandsaufnahme vorgenommen.

2002

12.04.02
Vorstellung des neuen Renault Vel-Satis durch das Autohaus Beil in der Museumshalle

30.04.02
Premiere der Theater-AG des Gymnasiums Edertalschule mit der Komödie "Yvonne, die Burgunderprinzessin" unter der Leitung von Paul Möllers in Verbindung mit der öffentlichen Museumsübergabe durch die Kasseler Regierungspräsidentin Oda Scheibelhuber

03./04./05.02
weitere Aufführung der Theater-AG Möllers / Gymnasium Edertalschule um 20.00 Uhr in der Museumshalle

09.05.02
Gastaufführung im Rahmen der Theaterwoche Korbach

17.05.02
Ausserordentliche Vorstandssitzung des Fördervereins zur Vorbereitung des diesjährigen Dampftages am 28.07.02

07.06.02
Herr Dörich bringt einen weiteren Lokomotivkessel nach Schreufa.

13.06.02
Vor dem Museumsgebäude wird mit Pflasterarbeiten begonnen nach Vorbereitungen in der Vorwoche.

15.06.02
Anlässlich des "Deutschen Musikschultages 2002" findet ab 15.00 Uhr zum Sommerfest ein Konzert der Musikschule im Dampfmaschinenmuseum statt.

20.06.02
Der Förderverein geht um 16.00 Uhr mit dieser Internetpräsentation online.

27.06.02
Die Jahresmitgliederversammlung 2002 fand um 20.00 Uhr in der Museumshalle statt.

27.07.02
Der 2. Dampftag seit 1998 in Frankenberg. Fotodokumentation im Archiv.

24.08.02
Im Aussenbereich des Museums findet das SommerNachtLicht - Festival der Theater-AG und der ehemaligen Techniker der Edertalschule mit erfreulicher Resonanz statt. Das Stoelckergelände wurde auf beeindruckende und faszinierende Weise ausgeleuchtet. (Bericht im Archiv).

2003

01.01.03
Dem Förderverein Dampfmaschinenmuseum Frankenberg e.V. wurde vom Finanzamt Frankenberg(Eder) unter der Steuernummer 11 250 52573 vom 23.07.2002 vorläufig der Status der Gemeinnützigkeit zuerkannt.
Dieses gilt ab dem 01. Januar 2003.
Damit kann der Mitgliedsbeitrag "abgesetzt" werden (es genügt der Kontoauszug mit der Überweisung/Abbuchung). Für Spenden werden von den Finanzämtern anerkannte Spendenbestätigungen ausgestellt.

12.01.03

Die Hessische Landjugend feiert im Dampfmaschinenmuseum im Rahmenprogramm der Grünen Woche in Berlin die Vorpremiere ihrer

Agrar-Soap Gute Ernte - Schlechte Ernte
mit über 200 begeisterten Besuchern

21.03.03
Die Jahresmitgliederversammlung 2003 des FDF findet in der ehemaligen Kantine des Unternehmensparks Nord in Frankenberg-Schreufa statt. (siehe Archiv).
Anschliessend findet in der Museumshalle ein Rockkonzert mit vier Bands statt. (siehe Archiv).

21.05.03 - 25.05.03
Die Theater AG der Edertalschule inszeniert Goethes "Faust" als "Western-Performance" im Dampfmaschinenmuseum. (siehe Archiv)

28.06.03
Der Verein Frohsinn führt um 20.00 Uhr im Museum sein diesjähriges Sommerfest durch.

Ende Juni 03
Unsere Schriftführerin, Frau Beschta, verändert sich beruflich und zieht in eine andere Stadt. Deswegen legt sie in Rücksprache mit dem Vereinsvorstand ihr Amt nieder. Ihre Mitgliedschaft im Förderverein bleibt uns aber erhalten.
Die Protokolle im Vorstand führt derzeit Herr Siegesmund (5.Beisitzer). Adresse und Telefon/Telefax des Fördervereins bleiben, wie sie sind: Es meldet sich zu normalen Geschäftszeiten Frau Fackiner.
Eine Neubesetzung des Amtes als Schriftführer wird lt. Satzung nächstens durch eine Vorstandswahl durchgeführt.

12.07.03 - 17.07.03
Die diesjährige Jugendtheaterwoche findet im Dampfmaschinenmuseum statt; verbunden mit einer Performance der ehemaligen Techniker der Theater AG der Edertalschule:
die letztjährige Präsentation SommerNachtLicht wird mit neuen Akzenten wiederholt (siehe Archiv).

27.07.03
Das Sommerfest des FDF 2003 findet an diesem Sonntag im Museum statt.
Wegen anstehender Beteiligung / Repräsentation des Fördervereins bei der Burgwaldmesse in naher Zukunft und beim 20jährigen Jubiläum des Bestehens der Firma Heisskanal - Günther wird das diesjährige Sommerfest des FDF in überschaubarem Rahmen gehalten.
Bei wechselhaftem Wetter verlegt man die Bewirtschaftung mittags kurzerhand von draußen ins Museum.
Steaks und Bratwürstchen vom Gasgrill werden vom FDF für Mitglieder, Freunde, Gäste und Förderer angeboten, und Getränke verschieder Art sind ebenfalls genug vorhanden.
Im Museum selbst können alte und auch inzwischen neu dazugekommene Maschinen bestaunt werden.

2004

02.07.04
Mitgliederversammlung und Wahl des neuen Vorstandes
Die diesjährige Mitgliederversammlung fand an diesem Freitag, den 2.Juli 2004 , in den Museumsräumen statt.
2005

24.06.05
Jahresmitgliederversammlung 2005 (WLZ-FZ Bericht im Archiv)

07.08.05
Tag der offenen Tür 2005 (WLZ-FZ Bericht im Archiv)

23.08.05
Dr. Thilo Warneke stellt Rohkonzept zur Weiterentwicklung des Dampfmaschinenmuseums vor.. (WLZ-FZ Bericht im Archiv)

2006

20.08.06
Tag der offenen Tür 2006 am Sonntag, den 20. August ab 11 Uhr im Dampfmaschinenmuseum
Bericht folgt...

07.09.06
Mitgliederversammlung am Donnerstag, den 07.09.2006 um 19.00 Uhr im Konferenzraum des Unternehmensparks Nord
in Frankenberg-Schreufa.

2007

23.05.07 Am 23.Mai starb überraschend und unerwartet unser 2.Vorsitzender Martin Staudt im Alter von nur
67 Jahren. Wir vermissen ihn und sein Engagement im Verein sehr!

03.07.07 Vorstandssitzung

04.09.07 Mitgliederversammlung am Dienstag,04.09.2007 in der Kantine im Unternehmenspark Frankenberg-Nord in Schreufa, Otto-Stoelcker-Str.19

2008

27.10.08 Mitgliederversammlung am Montag,27.10.2008 in der Kantine im Unternehmenspark Frankenberg-Nord in Schreufa,
Otto-Stoelcker-Str.19

2009

15.06.09 Jahresmitgliederversammlung am Montag,15.06.2009 in der Kantine im Unternehmenspark Frankenberg-Nord in Schreufa,
Otto-Stoelcker-Str.19

 

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